S4F Stellungnahmen | Diskussionsbeiträge

Unsere Artikel und Stellungnahmen bewerten, ordnen ein und liefern den wissenschaftlichen Kontext. Sie greifen aktuelle Ereignisse oder Diskussionen auf. Wir achten darauf, fach- und institutionsübergreifend zu arbeiten.

  • Sustainability of uranium extraction – a discussion
    The environmentally detrimental effects of uranium mining were not taken into consideration, when nuclear power was integrated into the EU-taxonomy as green technology. The political controversy about nuclear power concerned mainly the emissions of greenhouse gases. The severe and long-lasting impairments of humans and environment caused by uranium mining and processing is now addressed in a paper written by members of the Scientists for Future (S4F). 
  • Energie sparen mit Fensterfolien
    Wärmewende vor Ort Fenster sind in fast allen Gebäuden Wärmelecks, durch die Wärme-Energie nach außen verloren geht. Umgekehrt kann einfallende Solarstrahlung durch Fenster ins Gebäude gelangen, was im Winter zur Entlastung der Gebäude-Wärmeversorgung führen kann, im Sommer aber auch zu erhöhter Wärmebelastung. Fensterfolien sind ein Mittel, mit dem diese Wärmeverluste und –gewinne beeinflusst werden können. Dieses ist für Gebäude,
  • Keine Parteigrenzen für die Klimapolitik
    Ein Plädoyer für eine überparteiliche Klimapolitik innerhalb der planetaren Grenzen Die bisher vorliegenden politischen Vorschläge zur Bekämpfung der Klimakrise sind sowohl vonseiten der Regierung als auch der parlamentarischen Opposition in ihrer Gesamtheit noch immer nicht der realen Größe des Problems angemessen, sondern reflektieren überwiegend parteipolitisch motivierte Erwägungen. Anlässlich der Beendigung der parlamentarischen Sommerpause fordern über 400 Wissenschaftler:innen in einer aus den Reihen von Scientists for Future (S4F) initiierten Stellungnahme dazu auf,
  • Gas oder Wärmepumpe?
    Der Streit um das Gebäudeenergiegesetz in Zahlen Wärmepumpen seien teuer, Gasheizungen kostengünstiger, so lautet die wichtigste Sachbehauptung im derzeitigen Streit um das Gebäudeenergiegesetz (GEG). Neben den Kosten für den Wärmepumpeneinbau, so die Gegner des Gesetzentwurfs, erfordere der Umstieg von Gas oder Öl auf Wärmepumpen eine vorherige energetische Sanierung der Häuser. Eine Gruppe von Energiefachleuten der Scientists for Future (S4F) hat sich die zugrunde liegenden Zahlen angeschaut und kommt zu einem differenzierten Ergebnis.
  • Haben Gasnetze eine Zukunft?
    Kostenfalle für Verbrauch und Kommunen In Deutschland liegen 600.000 Kilometer an Erdgasleitungsrohren. Was passiert mit diesen Rohren, wenn kein Erdgas mehr verwendet wird? Sowohl für die Gasnutzer als auch für die Gasnetzbetreiber stellt sich ein großes ökonomisches und technisches Problem. In einer neuen Studie stellen Fachleute aus den Scientists for Future (S4F) das Problem in Zahlen und Fakten vor.Erdgas als fossile Energie hat keine Zukunft: Seine Verwendung muss bis zur angestrebten Klimaneutralität 2045 eingestellt werden.
  • Ein energieeffizienter Gebäudebestand
    Eine kommunalpolitische Herausforderung. Ein energieeffizienter Gebäudebestand ist eine wesentliche Voraussetzung für die Umstellung der Wärmeversorgung auf erneuerbare Energie und damit zum Erreichen der kommunalen Klimaneutralität. Er senkt nicht nur den Energieverbrauch und die Treibhausgasemissionen, sondern auch die Energiekosten und trägt so zur Sicherung der Daseinsvorsorge aller Menschen in der Gemeinde bei. Das Policy Paper zeigt, dass die Kommune durch die Sanierung des eigenen Gebäudebestandes voranschreiten sollte,
  • Nachhaltigkeitsaspekte der Urangewinnung
    Die umweltschädlichen Auswirkungen des Uranbergbaus waren kein Kriterium bei der Einordnung der Kernkraft als grüne Energie in der EU-Taxonomie. Der politische Streit um die Kernkraft befasste sich im Wesentlichen nur mit der Emission von Treibhausgasen. Auf die schwerwiegenden und langfristigen Beeinträchtigungen von Mensch und Umwelt durch die Urangewinnung weist jetzt ein Beitrag von WissenschaftlerInnen der Scientists for Future (S4F) hin.
  • Die Energiewende als Beitrag zur Resilienzstärkung und Friedenssicherung in Europa
    Der Angriffskrieg der Russischen Föderation gegen die Ukraine droht die menschengemachte Erderhitzung und die Gestaltung einer klimagerechten Zukunft aus dem Blick geraten zu lassen. Wir führen in diesem Diskussionsbeitrag aus, welche Probleme sich aus der aktuell verfolgten Energiepolitik ergeben haben und welche sich daraus zukünftig ergeben können. Weiterhin argumentieren wir, dass eine konsequente Wende der Europäischen Union zu einer dezentralen,
  • Kraft-Wärme-Kopplung
    Von der fossilen Effizienztechnologie zueiner neuen Rolle in der Wärmewende Kraft-Wärme-Kopplung spielt eine wichtige Rolle in der Wärmeversorgung. Aber die heutige Nutzung der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) ist ein Auslaufmodell. KWK verliert ihre Wichtigkeit mit dem notwendigen Abbau der Nutzung fossiler Energieträger. Eine aktuelle Studie der Scientists for Future (S4F) zeigt auf, wo die gleichzeitige Erzeugung von Elektrizität und Wärme ihre Zukunft hat.
  • La energía nuclear no es una tecnología para resolver la crisis climática
    Demasiado caro, demasiado lento, demasiado peligroso, demasiado bloqueo La energía nuclear no puede contribuir a resolver la crisis climática porque su expansión es demasiado lenta, cara y arriesgada. Además, obstaculiza estructuralmente la expansión de las energías renovables, que están disponibles más rápidamente, son más baratas y menos peligrosas que la energía nuclear. Así lo señala un equipo internacional de científicos de Scientists for Future (S4F) en un texto publicado hoy.
  • Kurzimpuls – Perspektiven auf negative CO₂-Emissionen
    Kurzimpuls –Perspektiven aufnegative CO2-Emissionen (Version 1.0, Deutsch, 12. Dez. 2022) Autor:innen: Sven Linow (Hochschule Darmstadt, korrespondierender Autor, sven.linow[@]h-da.de), Jelle Bijma (Alfred-Wegener-Institut), Christoph Gerhards (GICON-Großmann Ingenieur Consult GmbH), Thomas Hickler (Senckenberg BiK-F), Claudia Kammann (Hochschule Geisenheim), Felix Reichelt (DUENE e. V. / Greifswald Moor Centrum), Jürgen Scheffran (Universität Hamburg) Zitationsvorschlag / Suggested citation: Linow,
  • Wärmenetze – Die klimaneutrale Wärmeversorgung
    für verdichtete Stadtgebiete
    Wärmenetze spielen in der Wärmeversorgung der Zukunft eine wichtige Rolle. Sie werden erhebliche Teile der verdichteten Wohnbebauung in Innenstädten mit Wärme versorgen. Eine aktuelle Studie von Wissenschaftler:innen der Scientists for Future (S4F) zeigt, wie solche Netze Wärmepotenziale erschließen können, die derzeit nicht in die Wärmeversorgung eingebunden sind. Diese Wärmepotenziale werden zum Ersetzen der fossilen Energien aus Erdgas und Heizöl dringend gebraucht.
  • Wärmepumpen
    Die klimaneutrale Wärmeversorgungim Neubau und für Bestandsgebäude Wärmepumpen werden die neue Standardtechnologie für Gebäudeheizung. Ein neues Policy Paper der Scientists for Future (S4F) zeigt auf, dass diese Technologie für Neu- wie Altbauten die Basis künftiger Wärmeversorgung sein wird. Raumwärme ist nach Daten der Agentur für erneuerbare Energien mit 25 % der Endenergie einer der größte Einzelposten im Energieverbrauch.
  • Wasserstoff in der Energiewende
    Wasserstoff wird vielfach als der neue Universalenergieträger gesehen. In Gasheizungen, Heizkraftwerken, Autos, Stahlwerken und der chemischen Industrie soll er die bisher genutzten fossilen Energien ersetzen. Ein Policy Paper der Scientists for Future zeigt auf, dass Wasserstoff für eine Energiewende unerlässlich ist. Dennoch wird es nicht möglich sein, Wasserstoff überall dort einzusetzen, wo heute noch Gas oder Öl verwendet wird.
  • Wissenschaftliche Bewertung des Entwurfs zum Hessischen Klimagesetz
    Das hessische Kabinett hat in seiner Sitzung am 26.07.2022 den Entwurf eines Gesetzes zur Förderung des Klimaschutzes und zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels (Klimagesetz) vorgelegt. Auf diesen Entwurf nehmen wir in dieser Stellungnahme Bezug.
  • Kommunale Wärmeplanung
    Das aktuelle Policy Paper der Scientists for Future erklärt, was kommunale Wärmeplanung ist, was sie leisten kann und gibt Hinweise, wie man sie auf dem Weg zur klimaneutralen Kommune wirksam nutzen kann. Sie dient kommunalen Planer:innen, den Bürgerinnen und Bürgern, aber auch Unternehmen zur Orientierung auf dem Weg zur regenerativen Wärme vor Ort.
  • Heizen mit Holz
    Holzverbrennung gilt als nachhaltige Wärmequelle. Das stimmt nur sehr bedingt, stellt eine Gruppe von Fachleuten der Scientists for Future fest. Zwar ist Holz ein nachwachsender Rohstoff, aber sowohl seine Erzeugung als auch seine Verwendung ist nicht unbedingt nachhaltig. „Heizen mit Holz“ gehört auf den Prüfstand.
  • Verbaute Zukunft? Positionspapier zum Bodenverbrauch Kärntens
    Kärnten hat einen enormen Bodenverbrauch – nämlich den mit Abstand größten Pro-Kopf-Bodenverbrauch in Österreich. Er ist doppelt so groß wie der österreichische Durchschnitt und Kärnten alleine verbraucht mehr an Böden als nach Zielwerten in ganz Österreich verbraucht werden dürfte. Doch warum ist das ein Problem?  Die S4F Regionalgruppe Kärnten hat sich kürzlich näher mit dem Thema beschäftigt und ein Positionspapier entwickelt.
  • Positionspapier zum Entwurf der Energiestrategie Brandenburg 2040, MWAE – 23.12.2021 und zum Klimaplan Brandenburg
    Die Fachgruppe Energie der Scientists for Future zeigt in einer aktuellen Analyse, dass Brandenburg das Potenzial hat, seine Position als Energieland, Wirtschaft- und Wissenschaftsstandort innovativ auszubauen. In ihrer Stellungnahme zu Brandenburgs Energiestrategie 2040 zeigen sie detailliert die Mängel, aber auch die schlummernden Potenziale auf, die in der Energieplanung für die nächsten Jahrzehnte stecken.
  • Wärmewende beschleunigen, Gasverbrauch reduzieren. Ein Kurzimpuls
    Aktuell importiert Deutschland 500 TWh/a Erdgas aus der Russischen Föderation. Der Großteil dieses Gases wird zur Erzeugung von Prozess- und Raumwärme eingesetzt. Durch eine beschleunigte Umstellung der Wärmeversorgung auf von erneuerbarem Strom angetriebene Wärmepumpen, regenerative Wärme in Wärmenetzen und die Substitution von Erdgas in der Stromerzeugung durch erneuerbare Energie sowie Energieeinsparung kann in wenigen Jahren so viel Erdgas eingespart werden,
  • Was das Leben ausmachen wird: Perspektiven Paris – kompatibler kommunaler Zukunftsplanung
    Es sind besonders die Kommunen, welche die Last der Klimakrise zu bewältigen haben. Die unausweichlich erforderliche Umgestaltung der Energieversorgung, der Mobilität, des Wohnens findet vor Ort, in den Städten und Gemeinden statt. Die dazu erforderlichen Milliardenbeträge können die Kommunen nicht allein aufbringen.
  • Kohlefakten
    Diese Fakten wurden am 24. November 2021 als Twitterthread veröffentlicht. Unsere #Kohlefakten zeigen, dass ein #Kohleausstieg spätestens 2030 notwendig ist, und welche Maßnahmen in dieser Legislaturperiode dafür ergriffen werden müssen: Ausbau der erneuerbaren Energiegewinnung, Mobilitätswende, Wärmewende und Effizienzwende. 1,5°-Ziel erfordert Kohleausstieg bis spätestens 2030 Aus dem Ziel, die 1,5-Grad-Grenze der globalen Klimaerhitzung mit nur 50%-iger Wahrscheinlichkeit nicht zu überschreiten,
  • Kernenergie ist keine Technologie zur Lösung der Klimakrise
    Zur Lösung der Klimakrise kann die Kernenergie nicht beitragen, da sie zu langsam ausbaufähig, zu teuer und zu risikoreich ist. Zudem behindert sie strukturell den Ausbau der Erneuerbaren Energien, die gegenüber der Kernkraft schneller verfügbar, kostengünstiger und ungefährlich sind.
  • Ahrtal: Nach der Flut Potenzial für eine zukünftige Modellregion
    Die Bewohner:innen der verwüsteten Ahrtal-Region brauchen schnellstmöglich wieder eine langfristig gesicherte Energieversorgung. Wissenschaftler aus dem Umfeld der Scientists for Future (S4F) haben jetzt ein Konzept entwickelt, wie sich ein schneller Wiederaufbau wirtschaftlich und nachhaltig gestalten lässt.
  • CO2-Bepreisung und soziale Ungleichheit in Deutschland
    Die Bepreisung von CO2 und anderen Treibhausgasen zur Bekämpfung der Klimakrise ist sinnvoll. Sie kann zugleich mit Maßnahmen gegen Armut und soziale Ungleichheit Hand in Hand gehen.
  • Stellungnahme der S4F Wien, Niederösterreich, Burgenland zur Lobau-Autobahn und zugehörigen Straßenbauprojekten
    Zwölf Wissenschaftler*innen der Scientists for Future haben das Lobautunnelprojekt genau unter die Lupe genommen. Sie kommen zu dem Ergebnis: Das Projekt ist nicht mit den Klimazielen Österreichs vereinbar. Es würde mehr Verkehr hervorrufen anstatt Straßen zu entlasten, es würde klimaschädliche Emissionen vermehren, Landwirtschaft und Wasserversorgung gefährden und das ökologische Gleichgewicht des Nationalparks Lobau bedrohen.
  • Die Flutkatastrophe im Juli 2021 in Deutschland und die Klimakrise — eine Stellungnahme von Wissenschaftler:innen der Scientists for Future
    Die verheerende Flutkatastrophe des Juli 2021 macht uns alle betroffen. Mehr als 170 Menschen sind ihr bis heute zum Opfer gefallen, ganze Ortschaften wurden zerstört. Die schrecklichen Dimensionen dieser Tragödie werden mit jedem Tag sichtbarer.
  • Bewertung des Gesetzentwurfs über die unternehmerische Sorgfaltspflicht in Lieferketten
    Die Fachgruppe Rohstoffe begrüßt das Gesetz und stimmt – auch aus wissenschaftlicher Sicht – zu, dass dadurch die Menschenrechtslage verbessert werden kann und dass gerade die in Deutschland tätigen oder ansässigen Unternehmen eine besondere Verantwortung tragen und einen wichtigen Beitrag leisten müssen. Das Gesetz weist jedoch aus unserer Sicht einige Lücken auf. Um sicherzustellen,
  • Können synthetische Brennstoffe die Ölheizung retten? Stellungnahme der S4F Österreich zum Brief der Wirtschaftskammer Oberösterreich an die Bürgermeister*innen
    Im Februar 2021 hat die Wirtschaftskammer Oberösterreich ein Schreiben an alle Bürgermeisterinnen und Bürgermeister in Oberösterreich geschickt, in dem sie Verbote von Verbrennungsmotoren und Ölheizungen als „standortfeindlich, bürgerfern und sozial ungerecht“ bezeichnete. Man könne doch fossile Brennstoffe durch synthetische ersetzen und so die bestehenden Infrastrukturen weiter benutzen. Scientists for Future Österreich hat sich die Argumente der WKOÖ sehr genau angesehen und eine wissenschaftlich begründete Stellungnahme dazu ausgearbeitet,
  • Klimaverträgliche Energieversorgung für Deutschland – 16 Orientierungspunkte
    Als fairer Beitrag Deutschlands zur Einhaltung der globalen 1,5-Grad-Grenze werden 16 Orientierungspunkte für eine klimaverträgliche Energieversorgung vorgestellt. Es wird davon ausgegangen, dass hierfür die deutschen energiebedingten CO2-Emissionen in etwa 15  Jahren weitgehend auf Null sinken müssen.




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